1. und 2. Tag
Da ich zu diesem Zeitpunkt nicht in Kapstadt war, habe ich das Program der Tour hier nicht mitmachen können.

3. Tag - Cederberge




Gestärkt von dem guten Frühstück ging es dann auf Tour. Das gesamte Gepäck wurde in den Truck geladen und es hieß Abschied nehmen von Kapstadt.
Auf dem Weg haben wir dann noch Susan, die zweite Helferin, abgeholt.
Vor uns lag eine Strecke von etwa 200 km. Die Fahrtzeit kam einem jedoch nicht allzu lange vor, da man die wechselnde Flora am Rande der Straße beobachten konnte.
Bei kurzen Foto und Pipi-Stopps konnten wir uns zwischendurch die Beine vertreten.
Gegen Mittag ging es dann über den Olifants Fluss auf die erste kurze Schotterstrasse in Richtung Gecko Creek.
Dort angekommen, wurden die Hütten bezogen und Guido zeigte uns Campern die kleinen Tricks wie man das Zelt schnell auf- und wieder abbaut.
Nach dem Mittagessen gab es Zeit sich ein bisschen am Pool zu entspannen oder die Gegend zu erkunden. Am späteren Nachmittag haben wir eine etwa zweistündige Wanderung zu dem Elephant Mountain und den Buschmanszeichnungen gemacht. Charles, der lokale guide, hat während der Wanderung viel Interessantes über die Flora und Fauna der Cederberge erzählt.
Am Abend hat Guido gegrillt und wir haben das erste Mal die Südafrikanische Spezialität “Boerewors“ (an der sich die Geschmäcker scheiden...) probieren dürfen, ausserdem gab es noch Wildsteaks.
Den Abend liessen wir in gemütlicher Runde ausklingen.

4. Tag – Oranje Fluss
Am frühen Morgen wurden Zelte und Gepäck wieder im Truck verstaut.
Eine lange Strecke lag vor uns, weshalb wir früh aufgebrochen sind.
Kurz vor Springbok gab es auf einem Rastplatz ein leckeres Mittagessen, bevor es dann weiter zum Grenzübergang nach Namibia ging. Kurz ein paar Formulare ausgefüllt und die neuen Stempel im Reisepass bestaunt, schon waren wir ohne weitere Probleme in Namibia.
Im Felix Unite Adventure Camp angekommen, hieß es erst einmal wieder Zelte aufbauen und Cabanas beziehen.
Die Cabanas hier waren sehr luxuriös mit Klimaanlage und ensuite Bad. Vom Bett aus konnte man den Sonnenuntergang über dem Oranje Fluss beobachten.
Abends gab es ein kleines, aber feines Buffet, das extra für unsere Gruppe hergerichtet wurde. Nach einer Runde Billard ging auch dieser Tag zu Ende.

5. Tag – Paddeltour und Fish River Canyon
Auch an diesem Tag war wieder volles Program angesagt.
Nachdem wir auch hier das Frühstücksbuffet nicht verschmät hatten, ging es auf der Ladefläche eines Pick-Up’s (typisch in Afrika) zum Anfangspunkt unserer Paddeltour.
Ab in die Kanus und los ging es wieder Richtung Camp. Nach einer Stunde taten uns schon die Arme weh, da kamen ein paar kleine Stromschnellen ganz gelegen um ein bisschen Paddelpause zu machen und die Natur um uns herum zu genießen. Vorallem Vögel kann man vom Kanu aus sehr gut beobachten. Schlangenhalsvögel haben wir hier mehrere gesehen.
Nach etwa 3 Stunden sind wir wieder im Camp angekommen. Nachdem alles gepackt war, ging es dann auf zu unserer naechsten Unterkunft. Mittagsstopp haben wir heute an einer heissen Quelle in Ai-Ais gemacht. Vor und nach dem Mittagessen war Zeit sich in dem warmen Pool treiben zu lassen. Am Canon Mountain Camp angekommen, eingecheckt, Zelte aufgebaut und Zimmer bezogen, bevor es zum Fish River Canyon ging. Dieser Canyon gilt als größter Afrikas und nach dem Grand Canyon als zweitgrößter der Welt. Der erste Blick ueber die Felsklippen ist dementsprechend sagenhaft. Leider war es zu dem Zeitpunkt etwas bewölkt, was uns jedoch nicht von einer kleinen Wanderung entlang des Canyons abhielt.
Nach dem Sonnenuntergang, ging es zum sehr schönen Restaurant. Dort erwartete uns eine angenehme Atmosphäre und ein sehr leckeres Buffet. Später ging es zurück zu den Unterkünften.

6.Tag – Namib Wueste
”Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ (Afrikanisches Sprichwort)

Auch heute hatten wir eine gute Strecke hinter uns zu bringen, das hieß erneut: Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Auf dem Weg machten wir Mittags Stopp unter einer Kameldornakazie, die uns während des Essens ein wenig Schatten spendete.
Am Nachmittag kamen wir in unserer neuen Unterkunft Betesda an und verbrachten den Nachmittag im kühlen Pool.
Das Abendessen war wieder mal ein Genuss und mit einem kühlen Savanna Dry (Cider) liessen wir den Abend ausklingen.

7. Tag – Sossusvlei und Sesriem Canyon



Der Sossusvlei Park öffnet zum Sonnenaufgang seine Tore, und da wir nicht zu weit hinten in der Auto Schlange stehen wollte, hieß es 6 Uhr Abfahrt. Vorher fix Zelte abgebaut und Gepäck verstaut. Selbst für Langschläfer entschädigt dann spätestens der Anblick der Dünenlandschaft.
Erster Stopp an diesem Morgen war die “Düne 45“, die auch die “geopferte Düne“ genannt wird, da sie für die Touristen zum Besteigen freigegeben ist.
Weiter ging es dann bis zum 2x2 Parkplatz, an dem wird von unserem Führer Frans mit einem Allradwagen abgeholt wurden. Frans hat uns während der Wanderung zum Deadvlei die Entstehungsgeschichte, sowie die Flora und Fauna der Umgebung auf eine sehr amüsante Art und Weise näher gebracht. “Always keep smiling and have a sweet tongue”. Im Deadvlei angekommen, versuchten wir alle die Postkartenmotive so gut wie möglich nachzufotografieren. Da die Sonne allmählich auch immer höher stieg und es doch ziemlich warm wurde, machten wir uns dann auch auf den Rückweg.
Die kurze Fahrt zum Sesriem Canyon nutzen wir alle um neue Energie zu tanken. Während Guido und ich das Mittagessen vorbereiteten, hatte der Rest der Gruppe Zeit den Canyon zu erkunden.
Weiter ging es dann zur nächsten Unterkunft, bei der wir am frühen Nachmittag ankamen. Auch Weltevrede besitzt einen Pool und so verbrachten wir den Rest des Nachmittags dort, auf den Zimmern oder erkundeten die Umgebung.
Abendessen gab es wieder in Form eines Buffets.

8. Tag – Swakopmund



Gestärkt vom Frühstück ging es heute in Richtung Atlantikküste.
Der perfekte Stopp auf der Fahrt bot sich in Solitaire. Dort gibt es nämlich eine Bäckerei, die einen berühmt berüchtigten deutschen Apfelstrudel und anderlei Leckereien macht. Weiter ging es durch die Wüste vorbei an Felsformationen.
Mittagsstopp haben wir am Vogelfederberg gemacht. Einmal hoch geklettert, hat man eine super Sicht über die Wüste und sieht Sand, Sand und ein paar Hügel. Mit ein bisschen Glück und Fantasie kann man von dort auch schon eine Briese des salzigen Atlantiks riechen...
Nach Tagen in der Wüste sahen wir das Meer in Walvis Bay das erste mal wieder. Dort haben wir Gruppen von Flamingos beobachten und konnten (dank Susan) dann auch Fotos von fliegenden Flamingos schießen.
Auf den letzten 30 Km nach Swakopmund waren wir faziniert von Zivilsation um uns herum. Bevor es zur Unterkunft ging, haben wir noch einen Abstecher zum Adventure Center gemacht um den Adrenalinkick für den nächsten Tag zu buchen.
Erst einmal im Zentrum von Swakopmund angekommen, ist man ueberwältigt, dieser Ort ist wahrscheinlich deutscher als Deutschland. Daran ändert wohl auch nichts, dass die Straßen vor ein paar Jahren afrikanische Namen bekommmen haben.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.
Abends haben wir uns wieder im Restaurant “Zur Kupferpfanne“ getroffen, was gleichzeitig auch ein Museum ist. Jede Gruppe isst in ihrem eigenen kleinen Raum zu Abend. Die Räume sind mit alten Gemälden und Antiquitäten gesäumt. Wie in Afrika fühlt man sich erst wieder, wenn man auf der Speisekarte zwischen Zebra, Kudu und Krokodil wählen kann.

9. Tag – Swakopmund
Ein Teil der Gruppe ist am Morgen Quadbiken gegangen. Dazu kann ich nur sagen: Es war ein riesen Spass und das Geld wert!
Den Rest des Tages verbringen wir in der Stadt und bestaunen die alten Gebäude.
Auch um das Abendessen kümmert sich heute jeder selbst.

10. Tag – Damaraland und Brandberg



Heute ging es weiter Richtung Norden.
Bei unserem ersten Stopp haben wir ein Schiffswrack, welches sehr nah an der Küste liegt, angepeilt. Weiter ging es dann zum Seerobbenreservat am “Cape Cross“. Wenn man dort aus dem Truck aussteigt, kommt einem erst einmal ein sehr unangenehmer Geruch endgegen. Man braucht nur die Küste entlang zu schauen, um zu wissen woher dieser stammt. Hier tummeln sich bis zu 250.000 Seerobben. Man kann sie von sehr Nah beobachten, wie sie dort im Wasser rumplantschen oder im Sand auf der faulen Haut liegen.
Weiter ging es dann zum Mittagsstopp. Von hier hatte man einen tollen Ausblick auf das Brandbergmassiv, was wir später am Tag auch noch besuchen wuerden.
Auf dem weiteren Weg bekamen wir die Gelegenheit Frauen des Herrero und Himba Stammes in ihren traditionellen Kostümen zu sehen und Fotos zu machen.
Am Brandberg angekommen, begrüsste uns unser guide. Der Weg zu den Felsenmalereien “White Lady“ war auf Grund der Hitze und der stechenden Sonne ein wenig beschwerlich. Der guide nutzte deshalb jeden Baum, der ein wenig Schatten warf, um uns etwas über die Gegend zu erzaehlen. Am Ziel angekommen hatte man einen schönen Ausblick auf die Berge ringsherum, unter anderem auf den Königsstein, welcher der höchste Berg Namibias ist.
Nachdem wir auch den Rückweg zum Truck gemeistert hatten, mussten erst mal kalte und teilweise leider warme Getraenke her.
Danach ging es auf einer kurzen Fahrt zu unserer Unterkunft Brandberg White Lady Lodge. Dort begrüssten uns an der Unterkunft 2 kleine Erdmännchen, die munter im Sand buddelten.
Der Nachmittag wurde entweder am Pool, im Zimmer oder auf einer kleinen Entdeckungstour auf eigener Faust verbracht.
Abends gab es im Restaurant ein leckeres Menü. Als es während des Essens anfings zu regnen ( eher tröpfeln!), hätte es nach diesem heißen Tag keiner geglaubt, der es nicht mit eigenen Augen gesehen hat.

11. Tag – Twyfelfontein und der versteinerte Wald
Am Morgen ging es frueh wieder weiter.
Den ersten Stopp machten wir bei der Twyfelfontain. Dieser Ort wurde von den weissen Farmer so benannt, da die Quelle, die sie dort vorfanden, nicht sehr zuverlässig war.
Uns spendete sie jedoch Erfrischung auf unserer Wanderung zu den Felsgravuren. Diese Felsgravuren sind teilweise noch sehr gut erhalten und sehr vielfältig. Vorallem wurden allerlei Tierarten und Jagdrituale in den Stein gemeisselt (ohne Metallwerkzeug!!).
Weiter ging es dann zu den Orgelpfeiffen, um auch dies in Fotos festzuhalten.
An dem versteinerten Wald machten wir dann unsere Mittagspause. Während die Gruppe die kleine Wanderung unternahm, bereiteten Guido, Susan und ich das Mittagessen vor.
Nach der Stärkung ging es weiter. Einen kleinen Einkaufsstopp machten wir am Nachmittag noch im Ort Outjo. Am frühen Abend kamen wir dann in der Tarentaal Lodge an. Da es die letzten Tage Unwetterwarnungen gegeben hatte und es nach Regen aussah, wurden alle Camper in Zimmern untergebracht.
Nach der Ankunft wurde jeder, der wollte mit kühlen Getränken versorgt. Die Besitzerin bereitete ein kleines, aber super leckeres Buffet extra für uns zu. Nach dem Essen gesellte sich die beiden Besitzer zu uns an den Tisch und erzählten allerlei interessantes und wissenswertes über den Etosha National Park und die Umgebung. Besonders die Brände und die Elefanten, die teilweise Grossteile der Farmen zerstören, machten Ihnen ziemliche Sorge. Der Abend war somit sehr lehrreich.

12. Tag – Etosha National Park



Wer was sehen will, der muss früh aufstehen!
Ein weiteres Mal ging es heute verdammt früh los, um kurz nach 6 saßen wir schon alle im Truck. Da wir jedoch alle gespannt waren auf den ersten Tag der viele Tierbeobachtungen beinhalten sollte, konnten wir da gut drüber hinweg sehen.
Im Park angekommen, begrüßten uns schon die ersten Zebras am Wasserloch. Und los ging es: Kamera und Fernglas gezückt und Augen angespannt nach draußen gerichtet.
Es hat sich gelohnt! Wir haben grosse Herden von Zebras und Springböcken gesehen, ein großes Rudel Löwen, Elefanten, Giraffen, Oryx-Antilopen, Schakale und Erdmännchen. Besonders am grossen Wasserloch, an dem wir fuer Frühstück und Mittagessen Halt gemacht haben, gab es eine Menge Tiere zu bestaunen.
Am Abend durfen wir wieder das Essen der Lodge Besitzerin genießen.

13. Tag – Etosha National Park



“Wer schnell geht, bekommt die Antilope nicht zu Gesicht.“ (afrikanisches Sprichwort)

Zur selben Zeit wie gestern ging es wieder los. Frühstück wurde wieder am Wasserloch eingenommen. Bis ca. 17 Uhr hieß es erneut Tiere im Park beobachten. Ein Elefant hatte es sich gerade in einer Schlammpfütze gemütlich gemacht und bespritzte sich zur Abkühlung mit dem modrigen Nass. Schön daran war, dass er sich durch die ganzen Autos, die sehr nah an ihn ranfuhren nicht irritieren ließ; schlecht für uns war es, dass diese Schlammpfütze genau auf unserem Weg lag und wir umdrehen mussten. Aber den kleinen Umweg haben wir dafür gerne in Kauf genommen
Am Nachmittag mussten wir uns leider vom Park verabschieden und es ging weiter zu unserer neuen Unterkunft. Dort angekommen hatte sich der Himmel schon zugezogen und nach dem Abendessen fing es dann auch ordentlich an zu gewittern. Anstatt jedoch in unsere Unterkünfte zu flüchten, saßen wir an einem kleinen Lagerfeuer und bestaunten die Naturgewalten. Bis es anfing zu regnen...

14. Tag – Kawango Fluss
Da heute keine allzu lange Fahrt vor uns lag, kannte Guido ein wenig Gnade und die Abfahrt war für 9 Uhr geplant.
In Rundu, kurz vor unserem Camp N’Kwazi, wurde dann noch mal schnell getankt und Lebensmittelvorrat aufgeüllt.
Pünktlich zur Mittagszeit trafen wir im Camp ein. Das Camp ist wunderschön, ist jedoch im Moment dabei Schäden die im letzten Jahr durch eine Überflutung des Kawango Flusses entstanden waren, wieder in Stand zu setzen. Auf dem Weg zu unseren Unterkünften begegneten uns frei laufende Pferde, Rinder und eine Rieseneidechse.
An den Unterkünften erwarteten uns schon unsere neuen Mitreisenden, die nur einen Teil der Tour (Botswana Explorer) gebucht hatten. Nachdem wir Marion und Reinhold herzlichst wilkommen geheißen hatten, gab es Mittagessen.
Der Nachmittag stand jedem zur freien Verfügung. Am frühen Abend ging es dann los zur Sundowner Cruise entlang des Kawango Flusses. Als illegale Besucher wurde auch ein kleiner Stopp am anderen Flussufer gemacht – dort liegt nämlich Angola.
Nach Sonnenunterging ging es zurück zur Lodge. Dort ging das Abendprogramm mit traditionällen Tänzen weiter. Die Tänzerinnen und Tänzer sangen während ihrer Tänze und wurden von Trommlern begleitet. Es war eine sehr schöne Vorstellung.
Danach ging es direkt über zum Buffet-Essen. Gesättigt und zufrieden saßen wir noch lange in der Runde und unterhielten uns.

15. Tag – Kawango Fluss
Weiter ging es heute zum N’Gepi Camp. Da die Fahrt nicht allzu lange war, gab es wieder Mittagessen im neuen Camp.
N’Gepi ist eine sehr abenteurliche und individuell gestaltete Unterkunft. Man kommt schon nicht aus dem Staunen raus, wenn man sein “Zimmer“ das erste mal in Betracht nimmt. Hier gibt es nämlich keine normalen Zimmer, sondern Baumhäuser. Jedes Baumhaus hat sein eigenes Badezimmer, welches jedoch weder überdacht ist, noch zu allen Seiten abgeschirmt. Wegen ungewollter Zuschauer braucht man sich jedoch keinerlei Sorgen machen, da die Badezimmer in Richtung Fluss geöffnet sind und so nur das Nilpferd zugucken kann.
Doch das war noch nicht alles, was das Camp zu bieten hat. Auf dem ganzen Camp sind Toiletten und Duschen verteilt, die jeweils sehr individuell und einfallsreich eingerichtet sind. Zum Beispiel gibt es eine Toilette, die in einen Tron eingelassen ist und freien Blick auf den Fluss gewährt, genannt der „Königstron“. Mehr werd ich nicht verraten, dass muss man einfach selbst gesehen haben.
Der Nachmittag wurde von vielen am Pool verbracht. Wer hätte es sich denken können, auch dieser war nicht irgendein Pool aus dem Katalog. In diesem Pool hatte man die Gelegenheit im Kawango Fluss planschen zu gehen und gegen die Strömung anzuschwimmen. Durch ein Gitter drumherum braucht man hier auch keine Angst vor Nilpferden und Krokodilen zu haben.
Abends aßen wir ein selbst vorbereitetes BBQ und lauschten dabei den Nilpferden. Danach ging es noch zu einem Absacker in die Bar.

16. Tag – Kawango Fluss



Heute stand uns wieder ein abwechslungsreicher Tag bevor.
Um 8 Uhr ging es los zu unserer Mokoro (Einbaum) Bootsfahrt. Erst wurden wir in einem offenen Wagen zu unserem Startpunkt an den Popa-Falls gebracht und dann ging es im Wasser weiter. Dieses Mal war es eine sehr entspannende Tour, da mehrere guides uns durch den Fluss paddelten. Das ließ uns genug Zeit um die Natur zu beobachten. Während der Tour sah man eine ganze Menge Vögel und Nilpferde, Krokodile haben wir aus weiterer Entfernung auch gesehen. Christopher (einer der guides) erzählte während der Tour interessante Geschichten und Fakten ueber die Gegend. Leider war mein Ruderer immer einer der letzten und so habe ich nicht immer alles mitbekommen.
Nach der Hälfte der Tour haben wir einen Stopp in einem Dorf eingelegt. Dort erwarteten uns die Bewohner und Christopher erklärte uns wie die Menschen dort leben. Wir hatten viel Zeit uns einen Einblick zu verschaffen und Fragen zu stellen.
Danach ging es zur weiteren Fahrt wieder in die Boote.
Zurueck im Camp gab es dann Mittagessen. Obwohl es die guides nach ihrer anstrengenden Arbeit wahrscheinlich mehr verdient hatten als wir, freuten wir uns trotzdem darauf.
Am Nachmittag ging es dann in das nahegelegene Game Reserve zu einer weiteren Tierbeobachtungsfahrt. Auch dieses Mal hatten wir wieder Glück und sahen einige Tiere.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir zu einem Platz in der Nähe des Flusses und versuchten so gut es ging unsere Eindrücke in Fotos einzufangen.
Den Tag beendeten wir mit einem leckeren Abendessen in gemütlicher Runde.

17. Tag – Weiterfahrt nach Botswana
Am frühen Morgen machte die Gruppe zusammen mit Christopher eine Vogelwanderung. Es wurden viele verschiedene Voegel gesichtet.
Nach dem Frühstück ging es auf in Richtung Botswana. Wir machten zwischendurch Halt an einem kleinen Souvenirshop, bei dem sich viele ihre letzten Andenken an Namibia kauften. Kurze Zeit später machten wir einen weiteren Stopp für unser Mittagessen auf einem kleinen Rastplatz. Weiter ging die Fahrt entlang des Caprivi Streifens bis zur Grenzstadt Katima Mulilo. Dort hatten wir etwas Zeit um Geld abzuheben und Lebensmittel einkaufen zu gehen.
Nach einer weiteren kurzen Fahrt trafen wir gegen 16 Uhr an der Grenze ein und überquerten auch hier problemlos die Grenze. Durch den Chobe National Park ging es in Richtung Kasane, hier hatten wir Gelegenheit Geld zu tauschen. Bald darauf trafen wir in der Thebe Safari Lodge ein.
Im Restaurant trafen wir uns zum A la carte Abendessen .

18. Tag – Chobe National Park



Wiedereinmal ging es früh los zum Chobe National Park. Dieses Mal fuhren wir mit einem offenen Jeep. Zum Highlight dieser Tour wurde wohl ein Löwenpärchen, welches sich nur wenige Meter vom Jeep entfernt im Busch zur Ruhe gelegt hatte. Ausserdem sahen wir eine Menge Büffel, Elefanten, Nilpferde und Giraffen.
Da der Tag nach unserer Rückkehr ins Camp gerade erst richtig begonnen hatte, nutzten wir die Gelegenheit um uns einen gesunden Teint am Pool zuzulegen. Die Abkühlung im Pool tat ebenfalls sehr gut.
Am Nachmittag ging es dann weiter mit einer Bootsfahrt auf dem Chobe Fluss. Es war eine schöne Abwechslung die Tiere nun vom Wasser her zu beobachten. Mit dem Festland und dem Chobe National Park auf der einen Seite und den kleinen grünen Inseln auf der anderen, boten sich eine Vielzahl von Fotovorlagen. Auf dem Weg sahen wir ein Krokodil, welches sich netterweise gerade aus dem Wasser heraus bewegte als wir vorbei fuhren. Wieder einmal ein gelungener Trip.
Abends aßen wir wieder gemeinsam im Camp zu Abend.

19. Tag – Überfahrt nach Sambia
Da man nie weiß wie lange man an der Grenze zu Sambia insgesamt braucht, fuhren wir schon relativ früh am Morgen los.
Die Fahrt bis zur Grenze dauerte nicht sehr lange und so waren wir auch zeitig dort. Trotzdem bekamen wir wohl einen kleinen Schock als wir die seeeehr lange Schlange an LKW sahen und dann die Fähre, auf die pro Überfahrt genau solch ein LKW passt. Jedoch konnte uns Guido beruhigen, denn da unser Truck als Kleintransporter durchging, konnten wir uns Gott sei Dank bis an den Anfang der Schlange durchschummeln und waren somit auf der nächsten Faehre schon drauf. Die großen LKWs stehen an dieser Grenze bis zu mehreren Tagen und warten auf die Überfahrt. Einmal drüben angekommen, hieß es sich erneut in einer Schlange anstellen. Dieses Mal würden wir nicht mit vorschummeln weiter kommen, also warteten wir auf unseren letzten Stempel dieser Tour. Da Guido uns vorher gewarnt hatte, dass dieses Prozedere bis zu 3 Stunden dauern könnte, waren wir froh, als auch der Letzte nach einer Stunde seinen Stempel hatte. Weiter gings nun auf Sambischen Boden und im 4 Land auf unserer Tour.
Bis nach Livingstone ist der Weg auch nicht mehr weit und dort angekommen, machten wir direkt eine kleine Stadtrundfahrt zur Orientierung.
Danach wurde im ZigZag (für die Lodger) und in der Waterfront (für die Camper) eingecheckt. Die Beachfront bietet allerlei Aktivitäten und Ausflüge in und um Livingstone herum an und wir hatten nun die Gelegenheit diese zu buchen. Da gab es die Auswahl zwischen einem Helikopterflug über den Victoria Falls, einem Rhino Walk, und einem Ausflug auf dem Rücken eines Elefanten, sowie für die Adrenalinverrückten einem Bungee Sprung oder Paint Ball. Bei der Auswahl war es gar nicht so einfach sich zu entscheiden.
Nachdem die Entscheidungen bei allen gefallen waren, ging es weiter zu einem der großen Highlights der Tour: die Victoria Fälle! Dort angekommen waren wir wohl alle erst einmal sprachlos über dieses Wunder der Natur. Der Nachmittag wurde nach eigenen Wünschen an den Fällen gestaltet. Es gab die Möglichkeit größere Wanderungen zu unternehmen, oberhalb der Fälle in einem der natürlichen Pools zu relaxen und/oder die Aussicht von der Bungee Brücke (nein, man muss dann nicht zwangsläufig springen!) zu genießen.
In einem afrikanischen Restaurant aßen wir das letzte Mal alle gemeinsam zu Abend. Dies war nur der Fall weil Guido am nächsten Tag schon abreisen würde, weil er schon in den darauf folgenden Tagen eine weitere Tour begleiten würde. Mit einer sehr schön improvisierten Rede von Christian ;) bedankten wir uns bei ihm für die gelungene Reise.
Und so ließen die Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren.

20. Tag – Livingstone
Der Tag stand zur freien Verfügung und jeder ging den Aktivitäten nach, die er am Vortag gebucht hatte.
Susan und ich brachten in der Zwischenzeit Guido zum Flughafen und holten Stephen ab, der den letzten Tag mit uns verbrachte und den Truck danach mit mir zusammen zurück nach Kapstadt bringen wuerde.
Am Abend erzählte jeder, bei einem ausgiebigen Abendessen, von seinen Erlebnissen am Tag. Obwohl jedem bewusst war, dass die Tour nun zu Ende ging, genossen wir den Abend.

21. Tag – Abflug
Am Morgen wurden die Zelte ein letztes Mal abgebaut und im Truck verpackt. Gemeinsam mit Stephen brachte ich alle (außer das Ehepaar Putfarken, die eine post night in Livingstone gebucht hatten) zum Flughafen. Dort hieß es nun endgueltig Abschiednehmen.

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