Unsere RouteSehr oft führt uns die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der von uns besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man aus Europa gewohnt ist. Die Route können Sie der Karte entnehmen.
 
Windhoek nach Windhoek in 16 TagenNamibia, das Land der weiten, kargen Wüstenlandschaften wird auf dieser Tour ausgiebig bereist. Dabei konzentrieren wir uns hauptsächlich auf das abgelegene Damara- und Kaokoland im Nordwesten und die unvergleichliche Tierwelt im Etoscha Nationalpark.
Erster Höhepunkt ist ein Besuch der ältesten Wüste der Welt - der Namib.
Sie ist geprägt von bis zu 300 Meter hohen Dünen. Im Norden laufen diese an der Skelettküste aus, wo wir eine Seebärenkolonie besuchen. Durch Savannengebiete geht es weiter gen Norden ins das Kaokoland, eine der entlegensten und ursprünglichsten Gebiete Afrikas, wo das noch von der Zivilisation weitgehend verschonte Volk der Ovahimba lebt. Den Abschluss der Tour bildet der Besuch des Etoscha- Nationalparks, mit einer Fläche von 22.000 km² eines der wichtigsten Schutzgebiete für Afrikas Tierwelt. An den Wasserstellen sind hier meist Elefanten, Löwen, Spitzmaulnashörner und große Herden von Antilopen zu sehen.
 
1. Tag: WindhoekMorgens Ankunft in Windhoek und Fahrt zum Guesthouse. Nachmittags Stadtbummel.
 
2. Tag: Khomas-HochlandDie erste Etappe der Reise führt in das Khomas-Hochland und weiter über den Remhoogte-Paß nach Sesriem. In dieser urwüchsigen, mit Kameldornakazien bewachsenen Landschaft hat sich der Tsauchab 30 m tief in das Gestein gefressen und die eindrucksvolle Sesriem-Schlucht gebildet, die sich allmählich verbreitert.
 
3. Tag: SossusvleiBis zu 300 m hohen Dünen kennzeichnen das Sossus-Vlei, eine große, ausgetrocknete Lehmpfanne. Nur ab und zu erreicht der Tsauchab-Fluss die Pfanne und verwandelt sie in eine grüne, blühende Landschaft, in der u.a. die endemische Narafrucht wächst. Selbst in der Trockenheit finden sich Springböcke, Spießböcke und Strauße ein, die sich von der spärlichen Vegetation ernähren. Am schönsten ist das Gebiet bei aufgehender Sonne, wenn sich die abgestorbenen Bäume des "toten Tales" gespenstisch gegen die roten Dünen abheben, oder wenn der farbenprächtige Sonnenuntergang das Farbspektrum der Sterndünen laufend wandelt.
 
4. Tag: Namib-Naukluft-ParkIn Richtung Nordwesten führt der Weg quer durch den Namib-Naukluft-Park, der die vielfältigste Landschaftsstruktur aller afrikanischen Naturschutzgebiete aufweist. Nach Durchquerung des Kuiseb-Canyons kommt man durch Wüstengebiete und Trockensavannen an die Atlantikküste Namibias. Bei Walvis Bay wird die Lagune besucht, ein Vogelparadies mit zahlreichen Rosapelikanen, Kapkormoranen, Flamingos und auch Damaraseeschwalben. Übernachtung in Swakopmund.
 
5. Tag: NebelwüsteMorgens Ausflug in die Nebelwüste. Hier in der trockenen Namib gedeiht eine seltene und der extremen Trockenheit angepasste Pflanze, die Welwitschia, eine botanische Kuriosität. Der Nachttau und morgendliche Nebel reichen aus, um diese urtümliche Pflanze am Leben zu erhalten - weit über tausend Jahre alt kann sie werden. Interessant sind auch die sogenannten "Lebenden Steine", die nur in der Namib wachsen.
 
6. Tag: KreuzkapEntlang der Küste geht es zu einer der größten Seebärenkolonien der Welt am Kreuzkap. 80-100.000 Zwergseebären bevölkern dieses kleine Reservat. Sie sind hier zu finden, da der vom Süden vorbeifließende nährstoffreiche Benguelastrom Fische, Tintenfische und Krill im Überfluss bietet. Aus wenigen Metern Entfernung lassen sich die Robben beobachten. Wir übernachten am Brandbergmassiv, Namibias höchste Erhebung (2359 m).
 
7. Tag: Twyfelfontein und DamaralandAm Vormittag Besuch der Felsgravierungen von Twyfelfontein, deren abstrakte Figuren u.a. Löwen, Giraffen und Antilopen zeigen. Ganz in der Nähe befindet sich der Verbrannte Berg. Grauviolettes und rotes Gestein wird von schwarzen, schlackeartigen Schichten durchzogen, was den Eindruck erweckt, der Berg habe gebrannt. Auch der Steinerne Wald wird besucht. Die größten Exemplare der etwa vor 200 Millionen Jahren versteinerten Baumstämme sind bis zu 30 m lang und so gut erhalten, dass man deutlich die Jahresringe und Astansätze erkennt. Nachmittags Fahrt in das nordöstliche Damaraland und Besuch einer Makalanipalmen-Oase bei Palmwag.
 
8. Tag: PalmwagBei einer morgendlichen Pirschfahrt im Gebiet von Palmwag sind unter anderem Kudus, Giraffen, Bergzebras und mit Glück auch Nashörner zu beobachten (fakultativ). Alternativ unternehmen wir eine Wanderung durch diese einmalige Wüstenlandschaft.
 
9. Tag: SesfonteinVormittags erreichen wir nach einem Besuch der Ongongo Quelle Fort Sesfontein im Kaokoveld. Nachmittags Pirschfahrt durch die Region des Hoanib-Tals auf der Suche nach Wüstenelefanten.
 
10. Tag: Kaokoveld, HobatereEntlang den Joubertsbergen führt ein steiniger Weg in die Heimat der Ovahimba-Nomaden. Ihre erdverbundene Kultur und extreme Anpassungsfähigkeit ermöglichen ihnen das Überleben in der kargen Landschaft. Gegen Abend Ankunft bei der Hobatere Lodge. Hier entdecken wir bei einer Nachtpirschfahrt verschiedene nachtaktive Wildtiere.
 
11. Tag: HobatereFußpirsch bei der Hobatere Lodge (fakultativ). Ausserdem besteht die Möglichkeit die Tiere am Wasserloch und vom Hochsitz aus zu beobachten.
 
12. Tag: Etoscha-NationalparkFahrt zum Etoscha-Nationalparks. Umgeben von offenen Ebenen und teilweise dichtem Busch liegt die Etoscha-Pfanne, eine ca. 5000 qkm große Salzpfanne im Zentrum des Nationalparks. Nur selten füllt sie sich mit Wasser, meist liegt sie trocken und weiß spiegelnd da. In ihrem Randgebiet befinden sich zahlreiche natürliche und künstlich bewässerte Wasserstellen, die gerade in der Trockenzeit das Wild aus weiter Entfernung anlocken.
 
13. - 15. Tag: Tierbeobachtungen im EtoschaAusgiebig Zeit für Tierbeobachtungen. Etoscha ist bekannt für seinen Reichtum an Tieren und Pflanzen. So kann man eigentlich immer damit rechnen, Elefanten, Steppenzebras, Springböcke, Streifengnu, Große Kudus, Schwarznasen-Impalas, Spießböcke und Elenantilopen, Kapgiraffen, Erdhörnchen, Hyänen und Löwen zu sehen. Sie sind in den Camps von Okaukuejo, Halali und Namutoni untergebracht.
 
16. Tag: Ankunft in WindhoekFahrt nach Windhoek. Abflug am Nachmittag.
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Information
Termine
 
Preis ab EUR 2950.--
 
Teilnehmerzahl6-8 Personen
 
VisumEs ist kein Visum erforderlich.
 
ReisepassDer Reisepass muss noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig sein.
 
ImpfungenEs sind keine Impfungen vorgeschrieben, jedoch empfehlen wir eine Prophylaxe gegen Malaria. Zuverlässige Auskünfte erteilen die Tropeninstitute oder Ihr Hausarzt.
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