Report von der Kreuz des Südens Safari 23.09.
Tag 01:
Sonntag, 23.09.2007
Ort: Kapstadt (Umoya Lodge)


Am heutigen ersten Tag umrundeten wir die Kaphalbinsel von West nach Ost und unternahmen einen Ausflug zum Cape Point und „Kap der guten Hoffnung“ sowie zu der Boulders Pinguinkolonie (am Land lebende Kolonie von Pinguinen). Mittagessen gab es im „Two Oceans Restaurant“ direkt am Kap mit Blick auf das Meer. Bestellt wurde vor allem leckeres Seafood aber auch Straußenfillet.
Das Wetter heute war wider alle Erwartungen gut und den Himmel schmückte ein hübscher Regenbogen. Auf dem Heimweg bot sich uns das Schlusshighlight schlecht hin, denn es konnten ein paar Wale aus nächster Nähe beobachtet werden. Wieder zurück in der Lodge ließen wir den Abend in gemütlicher Runde bei einer Tasse Rooibos Tee ausklingen.

Tag 02:
Montag, 24.09.2007
Ort: Kapstadt (Umoya Lodge)

Für Südafrika war heute ein Nationalfeiertag (Heritage Day), was uns jedoch nicht davon abhalten konnte in aller Frühe zum Tafelberg zu gehen, wobei wir viel Glück hatten, da später am Tag 14.00 Uhr die Seilbahn wegen zu starken Wind geschlossen wurde. Und in der Tat war es doch recht zugig da oben. Jedoch die sagenhafte Aussicht entschädigte für Einiges. Wieder runter vom Berg verspätete sich unser Tourtruck um ganze 2 Stunden wegen, sagen wir mal zu hohem Verkehrsaufkommen. Danach ging es auf zu einer kurzen Stadtrundfahrt, wobei wir hauptsächlich das Malaien Viertel besichtigten um dann weiter zur Waterfront zu fahren, wo jeder ausreichend Zeit zum Essen, Shoppen oder einen Hafenbummel hatte.
17.00 Uhr waren wir wieder in unserer Lodge. Alle gingen heute zeitig zu Bett, da uns bereits morgen eine lange Fahrt bis nach Namibia bevorstand.

Tag 03:
Dienstag, 25.09.2007
Ort: Oranje Fluss (Felix Unite)

„In Europa hat man Uhren, in Afrika hat man Zeit"
Nach einem deftigen Frühstück ging es los. Heute sollten wir die längste aller Teilstrecken, die wir zu fahren hatten zurücklegen. Und in der Tat nach einer scheinbar unendlichen Fahrt unterbrochen durch die vielen kurzen „Pipi-Stopps“ erreichten wir bei Sonnenuntergang endlich die Grenze zu Namibia. Hier wurde uns ohne Probleme Einlass gewährt. In Namibia angekommen lassen wir uns in unserem ersten Camp nieder, wo uns unserer Guide Errol ein köstliches Abendessen zauberte, bestehend aus Hühnchen mit Pilzen und Pasta. Auch das erste Mal Zelte aufbauen klappte prima. Vom langen Tag geschafft ziehen sich alle so nach und nach auch in diese zurück und sind sehr gespannt, was der neue Tag in Namibia wohl bringen wird...

Tag 04:
Mittwoch, 26.09.2007
Ort: Oranje Fluss (Felix Unite)


Heute ging es zu einer Kanutour auf dem wunderschönen Oranje Fluss. Nach einer genaueren Einführung von Guide Oliver starteten wir einige Kilometer vom Camp entfernt um wieder zu dem Selbigen zu paddeln. Auf dem Fluss konnten wir zahlreiche Vögel beobachten. Nachdem wir es geschafft hatten, gab es Zeit zum relaxen bis wir am späten Nachmittag einen Spaziergang unternahmen. Errol führte uns durch die felsige Landschaft rund um das Flussufer und verriet uns dabei die Eigenarten des Gesteins und der hier lebenden Tiere.
Am Abend machten wir ein echt südafrikanisches BBQ, was da heißt Braai. In lustiger Runde ging auch dieser Tag zur Neige.

Tag 05:
Donnerstag, 27.09.2007
Ort: Fish River (Canyon Roadhouse)

Früh morgens brachen wir auf zum nächsten Camp. Von nun an fuhren wir die ersten unbefestigten Straßen bis zu den heißen Quellen von Ai Ais. Dort nahmen wir ein warmes Bad, was nach den doch recht kühlen Nächten angenehm gut tat. Munter und erfrischt kamen wir im Camp an und konnte bereits erste Blicke auf den berühmten Fish River Canyon werfen. Am Abend dann fuhren wir direkt zum Canyon, dem zweithöchsten Canyon der Welt, wo uns ein fantastischer Sonnenuntergang erwartete.

Tag 06:
Freitag, 28.09.2007
Ort: Sesriem (Camp)

Wieder stand uns heute ein längerer Weg bevor, so dass wir uns zeitig genug aufmachten um pünktlich unser Camp in Sesriem zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gab es Mittag vor der Kulisse des Schlosses Duwisib. Rechtzeitig im Wüstencamp angelangt, hieß es dann Zelte aufbauen allen Staub und Wind zu Trotz. Diese Mühen wurden anschließend durch einen super Grillabend, wieder einem Braai belohnt. Allen schmeckte es hervorragend.

Tag 07:
Samstag, 29.09.2007
Ort: Sesriem (Camp)


"Der frühe Vogel fängt den Wurm!"
Getreu diesem Motto hieß es heute noch vor Sonnenaufgang aufgestanden, so dass wir auf Düne 45 die Sonne über der Dünnenlandschaft in der Namib Wüste empor steigen sehen konnten. Es bot sich uns ein tolles Spiel aus Licht und Schatten.Gestärkt mit einem Frühstück am Fuße der Düne ging es weiter mit unserem Wüstenguide Franz ins Sossusvlei sowie ins Dead Vlei. Die abgestorbenen und bizarr wirkenden Bäume hier lieferten ausgezeichnete Motive für allerlei Fotos. Auf den Bushmenwalk mit Franz ließ sich viel Interessanten über die Wüste deren Eigenarten und Tierwelt erfahren. Nach dieser schweißtreibenden Tour durch die brennende Wüstenlandschaft kam eine Abkühlung im Camp-Pool den Meisten gerade recht. Am Abend besichtigten wir nochmals einen Canyon. Und zwar den Sesriem Canyon welcher das Wasser bei Regen direkt ins Vlei führt. Zum Abendessen gab es Errols Spezialität: Ginger Beer Chicken.

Tag 08:
Sonntag, 30.09.2007
Ort: Blutkuppe (Wildcamping)

Wieder sehr zeitig brachen wir auf um an unseren heutigen Lagerplatz zu gelangen. Diesmal sollte dieser sehr einfach ausfallen, denn es gab weder Strom noch Wasser direkt am Fuße der Blutkuppe. Auf unseren Weg kamen wir außerdem in den Genuss von frisch gebackenem Apfelstrudel in dem kleinen namibischen Örtchen Solitaire, welcher hier berühmt berüchtigt ist. Wieder voller Energie und an unserem Nachtlager angelangt bestiegen wir nun die Blutkuppe. Auch wenn der Berg selber nicht sehr hoch war, war dies kein Unterfangen für nicht Schwindelfreie oder Trittsichere. Auf dem Berg erlebten wie einen Moment der absoluten Stille beim Überschauen der unendlichen Weite des Namib Naukluft Gebietes. Weiter warteten wir auf einen tollen Sonnenuntergang. Nach leckerer Pasta saßen wir noch lange am Lagerfeuer beisammen und später erklärte uns Errol in einer kleinen Sternenkunde den südlichen Sternenhimmel.

Tag 09:
Montag, 01.10.2007
Ort: Swakopmund (Municipal Bungalows)

Nachdem alle Zelte abgebaut waren fuhren wir direkt weiter nach Swakopmund, einer kleinen, sehr deutsch anheimelnden Küstenstadt am Meer. Swakopmund wurde schon des Öfteren beschrieben mehr deutsch zu sein als Deutschland selber. Endlich wieder einmal in einer Stadt schwärmten alle sofort aus um einige Besorgungen zu tätigen. Danach wartete auf alle eine Dusche in den kleinen Bungalowhäuschen, in denen wir untergebracht waren. Diese Dusche genossen wir besonders, da wir ja gestern Wildnis pur ohne fließendes Wasser erleben durften. Im „Swakopmund Brauhaus“ wurde in ’German Gemütlichkeit’ zu Abend gegessen.

Tag 10:
Dienstag, 02.10.2007
Ort: Twyfelfontein (Aba Huab)


Heute verließen wir Swakop um weiter in das Darmaland nach Twyfelfontein nahe dem Abu Huab Valley zu fahren. Bereits auf der Fahrt trafen wir auf die für diese Gegend typischen Herero-Frauen und wir begegneten sogar einem Himba Mädchen, was nicht mehr sehr oft der Fall ist. Im Camp niedergelassen ging es weiter mit einer Führung durch das Twyfelfontein Visitor Center um die urzeitlichen Sandsteingravierungen zu bestaunen. Unter anderem auch den berühmten Löwen von Twyfelfontein, dessen zu langer Schwanz mit einem menschlichen Handabdruck endet. Einen kurzen Zwischenstopp machten wir noch an den Basaltsäulen genannt die „Orgelpfeifen“ und beim „verbrannten Berg“ (Burnt Montain). Nach dem gestrigen Restaurantbesuch konnte uns Errol heute wieder mit seinen Kochkünsten verwöhnen und servierte gegrilltem Fisch mit Gemüse. Auch dieser Abend endete mit einem knisternden Lagerfeuer sowie Tanz und Gesang der Einheimischen in der Bar des Camps.

Tag 11:
Mittwoch, 03.10.2007
Ort: Etoscha NP (Okaukuejo)

Wieder pünktlich verließen wir unsere Camp bei Twyfelfontein, um uns auf zum Etoscha Nationalpark zu machen, wo wir nun endlich die wilden Tiere Afrikas zu sehen bekommen sollten. Unser Weg führte vorbei am „versteinerten Wald“ (Petrified Forest) sowie zum Tanken unseres Trucks nach Outjo, wo es in einer deutschen Bäckerei Kaffee und Kuchen gab. In Okaukuejo angelangt, unserer ersten Station des dreitägigen Aufenthalts im Etoscha-Park ging es bald auf zur ersten Pirschfahrt… Nach einigen mittlerweile schon oft gesehenen Springbocks begegneten uns zum ersten Mal Giraffen in freier Wildbahn, welche zum trinken gekommen waren. Auch sahen wir ein schlafendes Löwenmännchen unter einem Baum ruhen.

Tag 12:
Donnerstag, 04.10.2007
Ort: Etoscha NP (Okaukuejo)


"Ein etwas zu früher Aufbruch!"
Heute hieß es zum wiederholtem Male: Früh aufgestanden!!! Damit wir beim Öffnen der Tore, laut Information 20 Minuten vor 6.00 Uhr den Park passieren können. Gesprächsthema Nr. 1 an diesem Morgen jedoch war das nächtliche Gerumpel, der hier lebenden Schabrakenschakale, die sich des Nachts über die Mülltonnen hergemacht hatten. Zur morgendlichen Pirschfahrt bereit – es war noch dunkel – fuhren wir los und mussten zur späteren Belustigung aller feststellen, dass die Tore erst eine Stunde später geöffnet werden und wir viel zu früh dran waren. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinerlei Abbruch und so gab es erstmal eine Runde Tee und Kaffee. Zur richtigen Zeit wurde unsere Pirschfahrt auch noch ein voller Erfolg. Den restlichen Tag verbrachten wir ruhig am Pool des Camps, wo die Sonne heiß schien. Am Wasserloch abends wurden Giraffen zusammen mit Nashörnern und später sogar 3 Löwen gesichtet.

Tag 13:
Freitag, 05.10.2007
Ort: Etoscha NP (Namutoni)

Abermals machten wir uns zu einem neuen Camp auf, dem letzten Camp im Etoscha NP nach Namutoni. Zum Mittag machten wir auf halber Strecke Halt im mittleren der drei Hauptcamps hier im Park, in Halali. Von hier aus ging es zu einem Abstecher in die Etoschapfanne. Dort herrschte nichts weiter als Weite, Leere und Hitze, die keine Chance zum Überleben bietet.
In Namutoni hieß es dann relaxen und das Camp, welches an ein Schloss in der Wüste aus 1001 Nacht erinnerte erkunden.
Abendbrot gab es heute recht zeitig bei romantischer Kerzenbeleuchtung. Abends konnten wieder Beobachten am Wasserloch gemacht werden doch mittlerweile waren alle sehr zufrieden mit denen bis dato gesichteten Tieren.

Tag 14:
Samstag, 06.10.2007
Ort: Rundu (N’Kwazi Lodge)


In Rundu, unserem heutigen Tagesziel angekommen standen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm. Nachdem wir unseren neuen Passagier Christian an Board begrüßt hatten - er hatte nur einen Teil dieser Reise gebucht und ist nun ab Rundu mit in der Gruppe - ging es zu einem Village Walk in eines der nahe gelegenen Dörfer im Umkreis. Unser Guide vor Ort, der 14-jährige Eric erzählt uns über die Lebensweise der Menschen hier. Viele von Ihnen  leben noch in Ihren traditionellen Strukturen, in sogenannten Grals. Am späten Nachmittag dann machten wir eine gemütliche Bootsfahrt in den Sonnenuntergang auf dem Kavango Fluss. Am anderen Flussufer des Flusses befindet sich Angola und wir machten für ein schnelles Foto illegal halt. Mit allmählich schwindender Sonne erlebten wir eine einmalige Abendatmosphäre auf dem Boot.
Später lud die Lodge zu traditionellem Tanz am Feuer und einem traditionellem Essen ein. Von so vielen wunderschönen afrikanischen Eindrücken platt gingen wir zufrieden ins Bett.

Tag 15:
Sonntag, 07.10.2007
Ort: Okavango Delta (Seronga)

Am heutigen Tag sollten wir die Grenze zu Botswana überqueren und die kommenden Tage abgelegen im Delta des Kavango Flusses verbringen. Nach problemloser Einreise ins nunmehr dritte Land Afrikas machten wir Halt am Swamp-Stop in Sepopa. Hier ließen wir unseren Tourtruck zurück. Unser gesamtes Gepäck für die nächsten drei Tage auf ein Minimum reduziert wurde auf bereitstehende Motorboote verladen. Von hier ging es ca. 1 ½  Stunden weiter nach Seronga unserer ersten Station im Delta. Die Zelte waren im Nu aufgebaut, so dass Jeder den Nachmittag für sich genießen konnte. Am Abend mussten wir dann improvisieren um Abendbrot zu bekommen. An Stelle eines geplanten Braai gab es einen nichts desto trotz köstlichen Eintopf, da der Grill nämlich leider im Truck geblieben war...

Tag 16:
Montag, 08.10.2007
Ort: Okavango Delta (Wildcamping)


Früh morgens ging es nun noch tiefer ins Delta hinein. Diesmal mit Mokoros, traditionellen Einbäumen, dem Naturschutz zuliebe aber aus Fiberglas gebaut. Nach einer faszinierenden und entspannten Fahrt durch das Dickicht erreichten wir die Insel, wo wir campen würden. In der Mittagshitze ruhten sich alle aus bis wir Nachmittags zur Pirschfahrt, wieder in den Makoros aufbrachen. Was uns nun erwartete war Abenteuer pur. Gar nicht weit kamen wir an einen Wasserpool, wo wir eine Vielzahl an Flusspferden beim plantschen beobachten konnten. Dies war wirklich ein einmaliges Erlebnis, diese doch so gefährlichen Tiere so Nahe sehen zu können. Auf unserem Rückweg sollten wir dann noch auf einen Elefanten treffen der uns tatsächlich den Weg versperrte. Durch das heftige Trommeln der Poler ergriff dieser jedoch nach einiger Zeit die Flucht. Mit untergehender Sonne fuhren wir ins Camp zurück.

Tag 17:
Dienstag, 09.10.2007
Ort: Okavango Delta (Seronga)

Wir standen früh auf  um mit unserer Gruppe von Polern, die die Kunst die Mokoros sicher durchs Delta zu steuern genausten beherrschen, einen Game Walk zu unternehmen. Auf einer der uns gegenüber liegenden Inseln erfuhren wir als erstes, wie man sich in Gegenwart der wilden Tiere best möglichst verhalten sollte. Außerdem lernten wir viel über die Nutzung der Pflanzen hier für medizinische und hygienische Zwecke, wie beispielsweise der Starapple Bush als Zahnpasta zu gebrauchen ist. Manche der Pflanzen jedoch dienen auch einfach als Glücksbringer für Fruchtbarkeit (Lucky Bean). Zurück auf unserer Insel angelangt fuhren wir nach einem verspäteten Frühstück wieder nach Seronga, wo jeder eine ausgiebige Dusche genießen konnte. Heute gab es Abendessen im hiesigen Restaurant. Serviert wurde Beef mit Reis und Salat sowie Pudding als Nachtisch. Glücklich und zufrieden mit fantastischen Eindrücken vom Delta, einem wahren Wunderwerk der Natur gingen wir schlafen

Tag 18:
Mittwoch, 10.10.2007
Ort: Caprivi (Hippo Lodge)

Im Motorboot ging es zurück zu unserem stehen gelassenen Truck. Heute als wir das Delta verlassen sollten war es ungewöhnlich kalt, da ein kühler Wind von Süden her pfiff. Weiterhin verließen wir Botswana und reisten erneut in Namibia ein. Unser heutiges vorrangiges Ziel war es nach Katima Mulilo zu kommen, da dort das Camp war, wo wir übernachten sollten. Den Großteil des Tages verbrachten wir somit fahrend. Den Sonnenuntergang konnten wir anschließend am Zambesi Fluss bestaunen.

Tag 19:
Donnerstag, 11.10.2007
Ort: Kasane, Chobe NP (Thebe Lodge)


Am Morgen überraschte uns der erste Regen hier in Afrika, der allerdings auch der Einzigste bleiben sollte. beim Aufwachen hatte es bereits leise angefangen zu tröpfeln. Da wir heute nicht viel zu fahren hatten, dies hatten wir ja bereits gestern hinter uns gebracht, kamen wir sehr zeitig im Camp an. Auf dem Programm für heute stand zuerst eine Pirschfahrt durch den Chobe NP. Und anschließend ein Bootscruise. Uns wieder in Botswana befindlich und verwöhnt von den vielen Tieren, die wir schon gesehen hatten gab es heute auf dem Zambesi Fluss Krokodile zu bestaunen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam im Bewusstsein, dass sich unsere Tour nun bald schon dem Ende nähern würde.

Tag 20:
Freitag, 12.10.2007
Ort: Livingstone (Maramba Lodge)

„Auf zur letzten Etappe"
Unsere letztes großes Highlight dieser unvergesslichen Tour: die Victoria Fälle in Sambia. Im letzten Quartier angekommen, diesmal feste Zelte mit Betten darin, wollten wir uns mit einem Lunch stärken. Jedoch hatte ein ausgewachsener Elefantenbulle wohl etwas dagegen einzuwenden und belagerte unseren Picknickplatz um dort zu grasen. Also mussten wir geduldig warten bis der Elefant seinen Appetit gestillte hatte bis auch wir zu unserem Essen kamen. Nachmittags bekamen wir endlich die Victoria Fälle zu Gesicht, die jedoch leider recht wenig Wasser führten, da es noch sehr wenig Regen hier gab. Der einheimische Markt war eine lebendige Abwechslung. Wer Lust hatte zu handeln und zu feilschen war hier genau richtig und konnte allerlei afrikanische Kunstschätze erstehen. Der abendliche Restaurantbesuch bot wieder ein hautnahes Tiererlebnis. Einige von uns, die etwas länger an der Bar verweilten bekamen zu später Stunde ein Flusspferd an Land zu sehen.

Tag 21:
Samstag, 13.10.2007
Ort: Livingstone (Maramba Lodge)


„Eine Reise des Herzens!"
Der heutige Tag stand zur freien Verfügung und jeder nutzte seine Freizeit auf unterschiedliche Weise. Sei es ein Flug im Ultraleich-Flugzeug über die Victoria Fälle, Elefantenreiten oder einfach ein Besuch der Stadt Livingstone oder relaxen am Pool.
Besuch bekamen wir heute zur Abwechslung von einer Horde Affen, welche vor unseren Zelten tobten. Zu unserem letzten Abendessen fuhren wir zusammen in anderes Restaurant um hier das allerletzte Mal miteinander unter afrikanischen Himmel zu speisen. Viel wurde über das bisher Erlebte geplaudert und man ließ die Highlights nochmals Revue passieren. Alle waren sich einig: Dies war eine einmalige und unvergesslich Reise durch Afrika und somit auch eine Reise des Herzens!

Tag 22:
Sonntag, 14.10.2007
Ort: Livingstone (Maramba Lodge)

Heute sollte unsere Tour nun offiziell zu Ende gehen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück nahte nun der Abschied. Uns allen war es schwer ums Herz, jedoch der Gedanke schon bald wieder in der Heimat zu sein freute uns auch ein Bisschen. Zurück daheim würden wir sicher noch von Afrika träumen...!
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